Nach Skizze oder Bestand

Eine individuelle Glasform außerhalb des Standardrasters.

Freie Konturen, besondere Proportionen und passgenaue Ergänzungen beginnen mit einer Idee. Daraus entsteht eine vermessbare Form, die technisch bearbeitet und sicher befestigt werden kann.

Kurz erklärt: Eine Sonderform kann nach Skizze, digitalen Konturdaten oder einer präzisen Schablone geplant werden. Nicht jede beliebige Linie ist automatisch fertigungsgerecht; Radien, Ausschnitte, Kanten und Haltepunkte werden technisch geprüft.

Freie Kontur

Aus welchen Vorlagen kann eine Glasform entstehen?

Ausgangspunkt kann eine Symbolform, eine Handskizze, ein vorhandener digitaler Umriss oder die Kontur eines bestehenden Steins sein. Die Vorlage wird nicht einfach optisch nachgezeichnet, sondern in eine eindeutige Geometrie mit kontrollierbaren Maßen übertragen.

Nach Skizze

Eine Idee wird in klare Außenmaße, Radien und technisch sinnvolle Übergänge übersetzt.

Nach digitalen Daten

Vorhandene CAD- oder CNC-Konturdaten können eine präzise Grundlage bilden, wenn Maßstab und Aktualität stimmen.

Nach Schablone

Bei einem unregelmäßigen Bestand kann eine formstabile Schablone den tatsächlichen Umriss erfassen.

Mit Ausschnitten

Öffnungen und Innenkonturen benötigen ausreichende Radien, Abstände und eine abgestimmte Bearbeitung.

Wie wird eine Kontur nach vorhandenem Stein geprüft?

Wenn digitale Herstellungsdaten des Steins existieren, können sie nach Prüfung genutzt werden. Fehlen sie, wird eine maßhaltige Schablone benötigt. Vor der Glasfertigung sollte die digitalisierte Form am Bestand kontrolliert werden, beispielsweise mit einer einfachen Musterkontur. So werden Abweichungen erkannt, bevor Glas bearbeitet wird.

Was begrenzt eine freie Glasform?

Sehr enge Innenradien, schmale Spitzen, ungünstige Bohrungsabstände oder abrupte Querschnittswechsel können die Bearbeitung und Belastbarkeit beeinflussen. Auch Transport, Reinigung und spätere Montage gehören zur Bewertung. Die gestalterische Idee bleibt wichtig, wird aber in eine robuste Geometrie übersetzt.

Welche Unterlagen benötigen wir?

  • Skizze, Vektordatei oder gut lesbare Vorlage
  • maximale Außenmaße und gewünschte Orientierung
  • Fotos und Maße der Einbausituation
  • digitale Konturdaten oder Schablone, falls vorhanden
  • Positionen gewünschter Öffnungen und Haltepunkte
  • Beschreibung von Foto, Text und grafischer Gestaltung

Die Vorschau im Konfigurator ist eine gestalterische Annäherung. Die fertige Kontur wird separat bemaßt, geprüft und vor Produktionsbeginn freigegeben.

Häufige Fragen zu Sonderformen

Kann Glas exakt die Form eines alten Grabsteins übernehmen?

Das ist häufig planbar, wenn präzise Konturdaten oder eine kontrollierte Schablone vorliegen. Zusätzlich muss die Form bearbeitbar und die Befestigung lösbar sein.

Reicht ein Foto als Vorlage?

Ein Foto hilft beim Verständnis, ist aber wegen Perspektive und fehlendem Maßstab keine ausreichende Fertigungsgrundlage für eine passgenaue Kontur.

Kann jede Symbolform gefertigt werden?

Nicht unverändert. Schmale Spitzen, enge Radien und kleine Ausschnitte müssen gegebenenfalls angepasst werden, damit Bearbeitung und Konstruktion technisch sinnvoll bleiben.

Gedenktafel aus Glas mit Foto, Text und dunkler Gestaltung

Beispiel aus der Praxis

Auch freie Erinnerungszeichen brauchen klare Geometrie.

Bei Sonderformen und Gedenktafeln beginnt die Arbeit mit der Gestaltung, endet aber erst bei einer prüfbaren Kontur. Das Beispiel zeigt, wie Bildfläche, Schrift und Form zu einer ruhigen Glasarbeit zusammengeführt werden.

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Bringen Sie Skizze, Maße und Einbauort zusammen.

Je genauer die Ausgangslage dokumentiert ist, desto konkreter kann die Sonderform geprüft werden.

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